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In Turiner katholischen Organisationen ausgebildet,
gewidmete er sich der Philosophie, der Wirtschaft und Politik. Schon
seit seiner Jugend pflegte er seine Leidenschaft für Journalismus.
1940 wurde er zu den Waffen gerufen und handelte
in der Widerstandsbewegung Piedmonts im Canavese Gebiet.
Nach dem Krieg fing er wieder im Journalismus
tätig zu sein.
Er arbeitete vorwiegend mit der Turiner Zeitung „Il Popolo
nuovo“ (Das neue Volk) zusammen. Zwischen 1948 und 1956 übernahm
er verschiedene gewerkschaftliche Aufgaben, nämlich wurde
er zu Sekretär der LCGIL und der CISL Verbände genannt.
Gleichzeitig verstärkte er sein politisches Engagement bei
der Christlich- Demokratische Partei Italiens sowohl als Verordnete
im Gemeind- und Provinzrat als auch als Vertreter im Nationalrat.
1958 wurde er zu Abgeordnetem und 1979 zu Senator ernannt. Von
1978 bis 1980 war er Vizesekretär der Christlich- Demokratische
Partei Italiens. In der Partei vertritt er die soziale Linke verknüpft
mit der sozialen und gewerkschaftlichen Geschichte der katholischen
Bewegung geäußert durch „Forze nuove“ (Neue
Kräfte), wovon Donat-Cattin unangefochtener Führer war.
Aufmerksam auf das Flechten zwischen Politik und Kultur gründete
er etliche Zeitschriften, u.z. „Settegiorni“ (1967-1974), „Terzafase“ (1983-1993)
und auf regionaler Ebene „Lettere piemontesi“ (1982-1993).
Besonders intensiv war seine Erfahrung im Rahmen
der Regierung. Untersekretär der Staatlichen Beteiligungen zwischen 1963
und 1968 rückte er der Aufmerksamkeit des Landes als Arbeitsminister
(1969-1972) besonders im schweren gewerkschaftlichen Zeitraum 1969,
geendet mit der Verabschiedung des Arbeitnehmerschutzgesetzes.
Später wurde er zu Minister für außerordentlichen
Maßnahmen im Süditalien (Juli 1973 – März
1974), zu Industrieminister (November 1974- November 1978), zu
Gesundheitsminister (August 1986 – Mai 1989) und wiederum
zu Arbeitsminister (ab 1989) ernannt.
Seine politische Erfahrung wurde von einigen
ständig bekräftigten
Aktions- und Gedankenrichtungen geprägt: Anstrengung die Soziale
Frage als Brennpunkt aller politischen Richtungen zu legen, Schlichtung
von Solidarität und Freiheit sowie Treue der demokratischen
Methode und den Staatswerten gegenüber. |